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Gewerblicher Umzug von und nach Hannover

Die Hauptstadt Niedersachsens ist mit ihrer zentralen Lage der ideale Wirtschaftsstandort. In der aufstrebenden Stadt sind innovative Ideen stets willkommen. Hier finden Sie die besten Möglichkeiten für eine gewinnbringende Vernetzung. Alteingesessene Familienunternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Logistik sind hier genauso zu Hause, wie innovative Jungunternehmen aus dem Bereich der Hochtechnologie. Das Dienstleistungszentrum und Logistikzentrum Hannover, auch „das Tor zum Norden“ genannt, ist durch die Autobahnkreuze A7 und A2 von allen Richtungen aus bundesweit zu erreichen. Schienenverkehr und Binnenschifffahrt erweitern die vielfältigen Möglichkeiten, damit Frachten auf dem schnellsten Weg sicher und zuverlässig versendet oder geliefert werden. Ebenso trägt der Flughafen Langenhagen zum ununterbrochenen Wachstum der Stadt bei. Mit rund 915 Hektar ist er der größte Flughafen Niedersachsens und ein wichtiges internationales Drehkreuz.

Hannover – Wissenschaft – Forschung – Innovation

Weitere Vorteile des Wirtschaftszentrums Hannover finden Unternehmen in den zahlreichen Vernetzungsmöglichkeiten mit Universitäten, Hochschulen und Instituten. Wissenschaft und Forschung sind als Bausteine für die Förderung von Unternehmerstrukturen ein wichtiger Bestandteil. Viele Firmen arbeiten bereits mit den verschiedenen Fachgruppen unterschiedlicher Forschungsbereiche zusammen und erwirken durch Coworking und Cooperationen viele produktive Ergebnisse, die nicht selten auch auf internationaler Ebene große Beachtung finden. firmen-umzug-hannoverFür Unternehmen vor Ort spielt Hannover als Messestadt noch einmal eine zusätzliche herausragende Bedeutung, um schnell und erfolgreich Netzwerke zu schaffen. Der Unternehmensstandort Hannover bietet durch seine Nähe zur Messe die Möglichkeit, Geschäftspartner unmittelbar vor Ort kompetent und vertrauenswürdig mit Ideen, Produkten und Produktionsprozessen vertraut zu machen. Das schafft eine entspannte und ruhige Atmosphäre für gute Geschäfte und überträgt sich auf Ihre Präsentationen.

Ein Betriebsumzug ist kein Privatvergnügen

Eine unternehmerische Standortveränderung ist eine komplexe Angelegenheit. Voraussetzung für einen Standortwechsel ist immer eine eingehende Analyse des eigenen Bedarfs so wie der neuen lokalen Bedingungen. Dabei unterscheiden Sie sinnigerweise zwischen beschaffungsseitigen, produktionsbezogenen und absatzorientierten Standortfaktoren. Ohne hier eine grundlegende betriebswirtschaftliche Vorgehensweise en détail darzustellen, sollten Sie sich mit diesen wichtigen Fragen rechtzeitig im Vorfeld beschäftigen:

  • Wie verändern sich Wege und logistischer Aufwand bei der Beschaffung von Rohstoffen und Waren?
  • Kann ich die benötigten Mitarbeiter aus den vor Ort vorhandenen Ressourcen generieren, wie sieht der Arbeitsmarkt aus?
  • Kann ich meine erforderlichen Gebäude, Anlagen und Maschinen errichten?
  • Kann das Unternehmen wachsen, wie sind die räumlichen Gegebenheiten für Erweiterungen?
  • Welche Umweltauflagen sind zu beachten?
  • Wie hoch ist die Gewerbesteuer?
  • Wie verändern sich Wege und logistischer Aufwand beim Versand meiner Produkte?
  • Wie ist die Situation der Mitbewerber, wie viel Potenzial hat der Markt?

Eine probate Möglichkeit für den unternehmerischen Standortwechsel ist es, einen externen Berater und einen externen Projektleiter einer örtlich ansässigen Unternehmensberatung zu konsultieren. So können Sie vermeidbare Fehlinvestitionen und teure Fehlentscheidungen von vornherein sicher ausschließen. Derartige Analysen und Planungen sind natürlich nicht mal eben auf die Schnelle erstellt. Somit wird der Zeitfaktor zu einem bestimmenden Kriterium. Nehmen Sie sich genug Zeit. Nur durch eine optimale Projektplanung lassen sich Kosten und Aufwand minimieren. Ein Umzug ohne oder mit einem minimal angesetzten Produktionsstopp muss dabei immer das oberste Ziel sein. Wenn die Geschäfte weiter laufen, ist das Einspielen der Betriebsabläufe am neuen Standort am Einfachsten.

Die Planung

Im einem ersten Gespräch vermitteln Sie vor Ort oder anhand von detaillierten Plänen die geplanten betrieblichen Veränderungen. Berater und Projektleiter machen sich dann mit Ihrem Unternehmen, den Betriebsabläufen und dem Inventar vertraut. Auf dieser Grundlage wird eine Projektplanung erstellt. In der Timeline werden dann wichtige Meilensteine festgelegt, um stets zeitnah einen realistischen Report des Status quo einsehen zu können. Im Folgenden gehen wir die Aufgaben, die mit einem unternehmerischen Standortwechsel verbunden sind, einmal durch.

Prüfen Sie den neuen Markt. Ist der regionale Markt für Ihr Unternehmen ausschlaggebend oder sind Sie vom lokalen Geschäft unabhängig? Wie viele Mitbewerber gibt es vor Ort? Wie groß wird Ihr Kundenkreis werden können? Leben Sie von Laufkundschaft?
Grundlage sind die Planungen für den Bau oder die Herstellungskosten für Gebäude und Produktionsstätten. Lassen Sie sich Angebote vorlegen und suchen Sie explizit nach möglichen versteckten Kosten, die auf den ersten Blick leicht übersehen werden können.
Informieren Sie Ihre Mitarbeiter rechtzeitig. Je nach Entfernung zum neuen Unternehmensstandort sind Umzüge von Mitarbeitern oder die Suche nach neuen Mitarbeitern zeitraubende und schwierige zusätzliche Herausforderungen.
Beantragen Sie rechtzeitig Änderungen der Firmenanschrift in Handelsregister und Telefonbuch. Denken Sie an die notwendigen Änderungen in allen schriftlichen Bereichen, angefangen vom Briefkopf Ihrer Firmenpost, den Rechnungen bis zur Internetseite.
Überlegen Sie, ob Arbeitsabläufe oder Prozesse durch einen kompletten Neuaufbau am neuen Standort verbessert werden können. Berücksichtigen Sie bestenfalls auch Anregungen und Wünsche Ihrer Belegschaft, denn niemand kennt die Schwachstellen in Ihrem Unternehmen besser als der Mitarbeiter, der täglich damit zu kämpfen hat.
Prüfen Sie auch, wie zeitgemäß die Technik Ihres Unternehmens ist. Oftmals ist ein solcher Anlass geeignet, um neue oder besonders innovative Maschinen und Prozesse fest zu etablieren.moebel-umzug-hannover
Zum Schluss sollten Sie sich, so weit möglich, auch von überflüssigen Altlasten trennen. Eine bessere Gelegenheit, alte Akten zu sichten und nicht mehr gebrauchte Akten und vernichten, wird sich nicht mehr bieten. Beachten Sie dabei aber immer unbedingt die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Handelsbücher, Inventare, Personalakten, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse und Einzelabschlüsse müssen zehn Jahre aufbewahrt werden. Bei empfangenen Handelsbriefen, Wiedergaben (Kopien, Durchschriften) abgesandter Handelsbriefe, Geschäftspapieren und sonstigen Unterlagen mit kaufmännischer und steuerlicher Bedeutung reicht eine Aufbewahrungszeit von sechs Jahren.

Organisatorisches

Auch wenn Sie den Umzug professionell von einem Unternehmen durchführen lassen: Machen Sie kein Staatsgeheimnis daraus, insbesondere nicht bei Mitarbeitern und Kollegen. Für Ihre Mitarbeiter ist Transparenz von großer Bedeutung. Das schafft einerseits Vertrauen und stärkt die Motivation für eine starke Unterstützung durch das eigene Team. Lassen Sie das Inventar durch die eigenen Mitarbeiter der jeweiligen Abteilungen packen und beschriften. Je ausführlicher die Packstücke gekennzeichnet werden desto einfacher ist die spätere Zuordnung. Nichts geht über das eigene System. So stellen Sie sicher, dass am neuen Standort alle Betriebsabläufe in kürzester Zeit wieder ans Laufen kommen. Das erleichtert den Arbeitsalltag in der neuen Umgebung und forciert den schnellen Übergang zum gewohnten Arbeitsablauf. Am Ende des erfolgreichen Umzugs darf ruhig auch mal mit gutem Gewissen gefeiert werden.

Zum Schluss: Neue Netzwerke schaffen

Mit der Aufnahme der Produktion haben Sie den Wechsel zum neuen Unternehmensstandort vorerst erfolgreich gemeistert. Ein spannendes und nicht alltägliches Abenteuer liegt hinter Ihnen. Es wird schon ein paar Tage dauern, bis sich alles eingespielt hat. Diese Phase des unternehmerischen Einlebens können Sie maßgeblich beschleunigen und zu einem positiven Abschluss bringen. Ebenso, wie Sie schon lange Zeit vor dem Umzug von den Vorteilen des neuen Standortes überzeugt waren, liegt es nun an Ihnen, den neuen Standort Hannover davon zu überzeugen, dass der Zuzug Ihres Unternehmens für die lokale Wirtschaft ein Gewinn ist. Laden Sie Verantwortliche aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik zu einem Arbeitsfrühstück ein, veranstalten Sie einen Tag der offenen Tür und nehmen Sie mit Ihrem Unternehmen auch am reichhaltigen gesellschaftlichen Leben der schönen Stadt Hannover teil, dann wird das Projekt „Hannover“ rundum für Sie und den Wirtschaftsstandort Hannover zu einem großen Erfolg.